"Spiel" im Kreis Düren

 

  

Spiel (Koordinaten: 50° 59′ 0″ N, 6° 25′ 0″ O) ist ein kleiner Ort in der Jülicher Börde
mit etwa 210 Einwohnern in ca. 90 Haushalten.

 

 

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Der Name Spiel lässt mit ziemlicher Sicherheit auf ein sehr hohes Alter schliessen. Er bedeutet wohl Kirchspiel. Schon im 12. Jahrhundert findet man die Schreibweise "Spile" oder "Spele". Spele, abgeleitet von dem altdeutschen Wort spelen = reden, ist ein Bezirk, innerhalb dessen eine Rede gehört und beachtet werden soll.
Spiel ist wahrscheinlich die älteste Pfarrei in der Umgebung. Es ist bewiesen, dass manche Dörfer früher nach Spiel eingepfarrt waren.
Bis 1794 gehörte Spiel zum Amt Jülich im Herzogtum Jülich. Im Jahr 1828 hatte Spiel 283 Einwohner.

  

 

 

  

Strassenkarte von Spiel
(zum Vergrössern auf die Karte klicken)

 

 

Die Kapelle der Familie Zillikens wurde nach 1918 zu Ehren von im 1. Weltkrieg in Frankreich vermissten Familienangehörigen erbaut.

  

 

 

  

Pumpenhäuschen vom ehemaligen Pol (Dorfteich). Spiel wurde 1992 kanalisiert. Der Pol, der früher die Abwässer aufnahm, wurde danach zur Grünfläche rekultiviert.

 

 

Zur Einweihung dieser Grünfläche wurde die Idee der "Pol-Party" geboren, die seitdem alle zwei Jahre stattfindet. Der Reinerlös wird der "Elterninitiative krebskranker Kinder in Düsseldorf gespendet. Die Strohpuppe ist das Maskottchen der Spieler "Pol-Party".

  

 

 

  

Die Kapellenstraße (ugs.: "Bömches Stroß") im Frühling.

 

 

Eine Blütenpracht, die leider viel zu schnell wieder verschwindet.

  

 

 

  

Der Machabäerhof hat seinen Namen nach dem gleichnamigen Kloster der Machabäerinnen Köln, die um 1600 Besitzer des Hofes waren.
Der Hof ist seit dem 26.08.1819 im Besitz der Familie Zillikens (jetzt: Schulten).
Das zweigeschossige Wohnhaus wurde 1897 anstelle des alten eingeschossigen Gutshauses neu gebaut. Die gesamte Hoflage ist in der Art einer fränkischen Hofsiedlung angelegt.
Im 2. Weltkrieg wurden die Gebäude erheblich zerstört, danach aber wieder im alten Stil aufgebaut.

 

 

Ehrenmal zum Gedenken an die Vermissten und Gefallenen der beiden Weltkriege. Errichtet wurde es 1957. Die Einweihung fand am 29. Juni 1957 statt. Die dringend erforderliche Renovierung erfolgte 2004, finanziert aus den Erlösen der Pfarrfeste 2002 und 2003 sowie Spenden der Schützenbruderschaft und der Jugend.

  

 

 

  

Alte Schule (bis 1968 wurden hier acht Klassen in einem Raum unterrichtet).
Das ehemalige Schulzimmer ist heute Treffpunkt der Jugend.

 

 

Das Pfarrheim war bis 1974 Wohnsitz der Geistlichen von Spiel. Letzter Pfarrer zu Spiel war der Jubilarpriester Christoph Boymann.
Das Erdgeschoss steht jetzt den Spieler Bürgern für die verschiedensten Festlichkeiten und Veranstaltungen zur Verfügung.

  

 

 

  

Seit dem 31. Juli 2007 schmücken zwei alte Kartoffelroder unser Dorf.

Dieser Roder war im Besitz von J. Dohmen ...

 

 

 

... und dieser Kartoffelroder wurde von R. und M. Cremer gestiftet.

  


 
 

  

St. Gereon ist eine der ältesten Kirchen im Umkreis. Erstmals taucht das Spieler Gotteshaus in einer Urkunde des Kölner Erzbischofs Reinald im Jahre 1166 auf. Der älteste Teil von St. Gereon, das romanische Langhaus, stammt noch aus diesem Jahrhundert.
St. Gereon hatte früher einmal ein südliches Seitenschiff, das entfernt wurde (wahrscheinlich 1716), weil es baufällig geworden war.


 

 

Marienstatue

  

Blick ins Innere von St. Gereon.
Die Zeit des Barock war für die
Kirche eine wichtige Epoche.
An den Chor wurde eine Sakristei
angefügt un
d auch der Großteil
der Ausstattung stammt aus dieser Zeit.
Der Hauptaltar und die beiden Seitenaltäre
sowie die Kanzel lassen sich auf
die Jahre um 1720 datieren.

(Fotos zum Vergrössern anklicken)

  

 

 

 

 

Ehrentafel

   

 

 

 

 

 

Orgel

 

Weihwasserbecken

 

 

 

Orgelpfeifen

   

 

 

 

 

Blick von der Orgel zum Chor

 

 

Teil vom Uhrwerk

 

 

 Zum Boden über dem Mittelschiff

 

 

  

 

 

 

 

Aufgang zu den Glocken

 

 

Glocken

 

 

Glocke

 

 

   

 

 

 

 

 

 

Glocke

 

Glocke

 

Treppe im Turm 

  

 

 

 

 

 

 

Predigtstuhl

 

Hauptaltar

 

Taufbecken

    

 

 

 

 

 

Hauptaltar mit Seitenaltären

 

Marienaltar

 

 

 

Josefsaltar


 

  

Der ursprünglich romanische Kirchturm von St. Gereon wurde 1661 abgebrochen und durch einen spätgotischen ersetzt. Das Material des alten Turms wurde dabei teilweise wieder verwendet. Der neue Turm ist dreigeschossig und abwechselnd aus fünf Backstein- und zwei Tuffsteinschichten gemauert. An den Ecken befinden sich Sandsteinquader.

  


  

 

  

Auf dem Friedhof sind noch
viele alte Grabsteine und
Kreuze zu sehen,
die teilweise aus dem
17. Jahrhundert stammen.


(Fotos zum Vergrössern anklicken)

  

         

 

 

         

 

 

 


 

Die Spieler Mühle war die älteste Mühle ihrer Art im Reg.Bez. Aachen. Auf einem Rad trug sie die Jahreszahl 1607 eingebrannt, doch wurde eine Jahreszahl noch früheren Datums durch einen Umbau zugedeckt.
(aus einem Heimatkalender von 1952)
Die Spieler Mühle ist eine Bockwindmühle. Über dem feststehenden Gerüst (Bock) wird das ganze Mühlengebäude mit dem Trieb- und Mahlwerk in den Wind gedreht.
Die Mühle gehörte dem Herzog von Jülich. 1711 jedoch, dies besagt die älteste über die Mühle erhaltene Urkunde, ließ der Herzog sie dem Meistbietenden in Erbpacht geben. Der bestehende Mühlenbau entstand 1782. In der französischen Zeit wurde die Mühle als landesherrliches Eigentum von der Regierung eingezogen und verkauft. Seit 1928 war die Mühle im Besitz der Familie Lieven. 1959 wurde sie vom Freilichtmuseum Kommern übernommen und im gleichen Jahr dort wieder aufgebaut.
(aus dem Museumsführer von 1985)

         


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